Kolumne: Wo soll das alles noch hinführen?! Gedanken über Nachhaltigkeit, Klimawandel und Zero Waste

Mittwoch, der 1. August 2018 – Erdüberlastungstag. Was 1970 erst Ende Dezember war, ist fast 50 Jahre später schon im August erreicht – die Weltbevölkerung hat alle natürlich vorkommenden Ressourcen bereits aufgebraucht. An diesem Tag sind alle Ressourcen verbraucht, die nachhaltig verfügbar sind und so normalerweise innerhalb eines Jahres wieder regenerieren können.

Sollte uns das nicht dazu anregen, einmal über UNSEREN Konsum und Verbrauch nachzudenken – nicht über andere zu schimpfen, sondern als allererstes einmal sich selber zu betrachten?! Wie konsumiere ich? Was konsumiere ich? Wie viel konsumiere ich? Wie viel werfe ich ungeachtet in den Müll? Wie viel oder wenig schätze ich meine Konsumgüter wert? … und dann Fragen wie … Was mache ich dafür, dass auch die Generationen nach mir, meine Kinder, Enkel, Urenkel und auch alle anderen Menschen, mit denen ich nicht unbedingt verwandt sein muss, noch genau so leben und konsumieren können, wie ich es jetzt tue? Weiterlesen „Kolumne: Wo soll das alles noch hinführen?! Gedanken über Nachhaltigkeit, Klimawandel und Zero Waste“

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Gießen get´s Zero – Waste

Oma würde uns schräg angucken, wenn sie sieht, wie sich „die jungen Leute heutzutage“ an Einkaufsnetzen (übrigens Trendtasche 2018) und Einweggläsern erfreuen. Du gehörst dazu, bist mit dem „Trend“ gegangen und kannst dich an simplen Sachen erfreuen? Dann ist das „Unverpacktes Gießen“ absolut auch „voll dein Ding“.

… eine Lebenseinstellung wird zum Beruf  – Louisa und Jonas wagen den Schritt. Nach ihrem Studium entscheiden sie sich nicht „GEGEN“ einen konventionellen Job – sie entscheiden sich FÜR die Eröffnung eines eigenen Ladens, das „Unverpacktes Gießen“, und bringen so die Unverpackt – Welle und den Zero – Waste – Lifestyle nach Gießen.

Zero Waste bedeutet eins zu eins übersetzt einfach nur „Null Müll“ und das sagt eigentlich auch schon alles, was man wissen muss. Müllvermeidung ist hier DAS Thema – angefangen bei Plastikbeuteln, wenn man 2 lose Paprika im Supermarkt kauft, über den To-Go-Becher an der Tankstelle, Fertiggerichte und den Kassenbon, den man sich erst ausdrucken lässt, der dann aber bei vielen zum lästigen ich – liege – ganz – unten – in – deiner – Tasche – und – werde – da – auch – noch – die – nächsten – Tage – drin – bleiben – Begleiter wird. Wer sich dann noch einen Schritt weitertraut, kauft unverpackt ein. Dabei bringt man seine eigenen Behältnisse mit (natürlich kann man sie auch im Laden bekommen) und füllt die Lebensmittel in der gewünschten Menge ab.

Jonas, Louisa

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Zimtig. Fluffig. Saftig. Süß. Am fluffigsten. Am leckersten. Rezept für Zimt-/Kürbisschnecken

Ein Herbst ohne leckere Zimtschnecken gibt´s bei mir nicht. Wenn wir ehrlich sind, ein Leben ohne Zimt gibt´s nicht. Im Herbst will nur niemand mehr eine Erklärung von mir, warum ich gerade jetzt nach Weihnachten duftende Zimtschnecken backe. Ganz einfach… ich liebe sie einfach. Dementsprechend habe ich sie schon mit den unterschiedlichsten Rezepten gebacken, ob einfach mit Pizzateig oder etwas komplizierter. Die heutige Version davon ist durchaus etwas aufwendiger und zeitintensiver, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, geht´s quasi auch wie von selbst. Man braucht dem Hefeteig schließlich keine Händchen halten oder Gute-Nacht-Lieder beim Ruhen vorsingen.

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  • Saftig
  • Fluffig
  • Auch vegan zu zaubern
  • Wunderschön anzusehen … auch wenn man sich beeilen muss mit dem gucken (so schnell wie sie verputzt sind)
  • Perfekt für die Sonntagskaffeerunde oder ein ausgiebiges Frühstück … okay, oder den Mitternachtssnack

Ich muss zugeben, dieses Rezept ist mein allerliebstes Lieblingsrezept – die mit Abstand weltallerbesten, saftigsten und fluffigsten Zimtschnecken überhaupt. Weiterlesen „Zimtig. Fluffig. Saftig. Süß. Am fluffigsten. Am leckersten. Rezept für Zimt-/Kürbisschnecken“

Ingwer und Möhre läuten den Herbst ein: Rezept für Ingwer-Mohrrüben-Suppe

Ich glaube wir sind uns alle einig – der Sommer dieses Jahr war der absolute Oberhammer, ein Traum eines jeden Sommermenschen, wie ich es bin. Aber jetzt ist es September, alle Sommerlieblingsoutfits mehrmals durchgetragen, zu oft das Gefühl gehabt, am liebsten 3x am Tag duschen zu gehen, Eis, Wassermelone, und alle Sommerfrüchte „en masse“gegessen, die ewig langen und warmen Nächte genossen und die Erinnerung an das Bräunen am Pool- den weißen Bikini-/Badehosen-Abdruck – für die nächsten Monate auf dem Körper „gesichert“.

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Aber geht es Euch nicht auch so ?! Langsam „reicht“ es mir. Ich freue mich jetzt, nachdem wir eine so tolle Jahreszeit erlebt haben, wieder so richtig auf den Herbst mit all seinen Vorzügen – draußen wird alles so schön bunt, das Rascheln der Blätter unter den Füßen, nach Zeit an der frischen Luft Zuhause ankommen und es sich mit einem Tee oder einer heißen Schokolade (mit kleinen Marshmallows drauf – ja ich weiß, Klischee und Kitsch auf höchstem Niveau) gemütlich machen, Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und Bratwurst im Brötchen, an einem verregneten Sonntag einfach „Couching“ ansagen und den ganzen Tag lang Filme gucken mit Kapuzenpulli und Kuschelsocken ohne rauszugucken und sich zu denken „Es ist so schönes Wetter. Ich sollte das ausnutzen und rausgehen, anstatt mein Leben hier abzugammeln!“ und das beste natürlich … Herbstzeit ist Suppenzeit. Auf den Markt gehen, Saisongemüse wie Kürbis, Kohl, Rote Beete, Fenchel oder Mohrrüben kaufen und eine lecker cremige Suppe, die einen so richtig von innen aufwärmt, kochen – eine Suppe, bei der man den Teller und die Kelle zum Schluss ableckt, weil man die Reste daran nicht verschwenden will. Weiterlesen „Ingwer und Möhre läuten den Herbst ein: Rezept für Ingwer-Mohrrüben-Suppe“

Fight. Sage deinem eigenem Ich den Kampf an.

„Glaube an dich.“ … So leicht diese drei Worte auch klingen mögen.

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Komisch, dass gerade ich das einmal anzweifle. Dabei bin ich doch immer diejenige, die jedem genau das eintrichtert vor Klausuren, Prüfungen, Konfrontationen oder sonst welchen Hürden, die in dem Moment unüberwindbar scheinen. Aber es hilft, oder?! Hast du jemals schon mal so fest an dich selbst geglaubt, dass du es schaffen kannst und bist mit diesem Gefühl in den „Kampf“ gegangen, hast dann aber versagt? Ich glaube nicht.  Viel zu selten glaubt man wirklich an sich und seine Stärken. Viel mehr verschwendet man die Zeit mit seinen „Schwächen“ oder das, was einem tendenziell eher nicht liegt. Aber wieso ?  Weiterlesen „Fight. Sage deinem eigenem Ich den Kampf an.“

Granola – gesund und super lecker

2018 – Ein Jahr voller neuer Trends, auch in der Food- und Genusswelt. Um uns dem anzupassen, widme ich mich direkt einem dieser Trends … das FRÜHSTÜCK!
Schon lange verbindet man damit nicht mehr nur 1 Scheibe Brot und die übliche Tasse Kaffee. Im 21. Jahrhundert wird es vielmehr zelebriert. Wir nehmen uns ausreichend Zeit dafür, sehen es als Zeichen für Gemütlichkeit und Gesellschaft. Und weil dies uns nicht zu einer Tageszeit reicht, heißt es im Jahr 2018: Frühstück morgens, mittags, abends. Vom Breakfast zum Brunch und sogar Brinner (Breaksfast + Dinner). Deutschland frühstückt den ganzen Tag. Als leckere Anregung für ein gesundes Frühstück zeige ich euch heute mein allerliebstes Granola – auf Smoothie-Bowls, mit Milch und Früchten vermengt oder im selbstgerechten Joghurt.

  • Kinderleicht
  • Super lecker
  • gesund
  • zuckerfrei (im Gegensatz zu vielen anderen Supermarkt – Produkten)

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Internorga…“Tausende Aromen kitzelten unseren Gaumen“

Internorga – „DER Hotspot für Profis und Entscheider aus aller Welt“ … und ich mittendrin.

Die „Internorga“ ist DIE Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie, Bäckereien und Konditoreien. In diesem Jahr, man betone schon zum 92. Mal, öffneten die Hamburger Messehallen vom 09. bis zum 13. März wieder ihre Tore .. auch für mich (Es war mir eine Ehre).

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                 Ein absoluter Traum. Das Schlaraffenland für Foodies wie mich.

Die Nordlichter aus Deutschland unter euch kennen sicherlich die Grüne Woche in Berlin, die weltweit größte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, die alle meistens nur mit Futtern, Futtern, Futter verbinden. Diejenigen, die sich jetzt denken „Internorga hin oder her, eine Messe wie jede andere“, sorry Leute, aber darauf gibt es nur eine Antwort: ABSOLUT FALSCH! Neben „schlappen“ 1.300 Ausstellern aus ca. 25 Ländern, die sich in den originellsten Formen und Farben präsentieren,  findet man vor allem Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit der höchsten Stufe. Das typische Klischee, erfolgreiche Unternehmer, die auf deutsch gesagt in Geld schwimmen, seien überheblich und arrogant, war in keinem dieser Menschen zu finden – im Gegenteil. Ich glaube, genau das hat mich an dieser Messe überzeugt. Man konnte mit Menschen sprechen, sich austauschen, sogar Kontakte knüpfen und alles das ohne sich verstellen zu müssen… zugegebenermaßen sind Hemd bzw. Bluse und Lackschuhe nicht mein Alltags-Look, aber  was nicht ist, kann ja noch werden.

Nach dem Motto „Ab durch die Mitte“ ging es schnell durch Bereiche wie Einrichtung und Ausstattung, Kassensystemen oder Küchentechnik. Umso mehr Zeit hatte ich, durch Gänge aus den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke oder Bäckerei- und Konditoreibedarf  immer und immer wieder durchzuschlendern. So kommt man auch zu seiner Tagesdosis an Sport.

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Aber jetzt weg mit dem ganzen Förmlichen und hin zum Spannenden. Wie sagte Yared Dibaba, Moderator und Entertainer (Ihr kennt ihn. Fragt Google.) so schön:

„Tausende von Aromen kitzelten unseren Gaumen“.

Aber nicht nur der Gaumen,  viel mehr wurde unser Auge verwöhnt bzw. wir schon fast zurückgehalten, davon kosten zu wollen, so wunderschön, kunstvoll und perfekt war alles hergerichtet. Das war noch lange nicht alles … Gerüche, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Man biegt um die Ecke, und wird förmlich angezogen von einer ganzen Tafel frisch gebackenem Brot und den fröhlich, temperamentvollen Italienern, die vor ihren Öfen stehen und dir großzügig Scheiben vom frisch gebackenem Brot abschneiden. Ein Wort. Luftig. Fluffig. Traumhaft. Die Krume so fluffig wie ihr sie noch nie erlebt habt. Die Kruste knackt schon beim Anfassen. Der Geruch… wie in der Backstube meines Onkels,  wo man sich zusammenreißen muss, sich nicht heimlich ein Brot zu schnappen, sich in eine leise Ecke zu verkriechen und anzufangen, es wie ein kleines Mäuschen anzuknabbern.

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Mein absoluter Lieblingsbereich .. die Newcomer – Area. Du gehörst zu den ernährungsbewussten Hipstern? Oh man, du hast was verpasst. Poke-, Buddha- oder Smoothie-Bowls, Sushi-Kreationen getoppt mit Lavendelsamen, Craft Beer, was übersetzt eigentlich nur „handwerklich gemachtes Bier“ bedeutet, alle es aber irgendwie feiern, essbare Blüten, Vollkorn – Croissants, auch was Burger angeht, bestellt man jetzt nicht mehr den klassischen Hamburg, jetzt heißt es „Angus- oder Dry Aged-Burger, bitte!“, Frozen Joghurt in Geschmacksrichtungen wie salziges Karamell (absoluter Geheimtipp!), Ice Cream Rolls, die erst an Crepes erinnern, Cold Brew Coffee, Superfood wie Maca oder auch Grünkohl … Oma hätte vor 10 Jahren wohl nie gedacht, dass sie damit heute voll der Trendsetter ist.

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Veganer/in? Hefeflocken… jup, auch damit wurde kulinarisch experimentiert. Jackfruit, um nicht auf das Pullet-Pork verzichten zu müssen.

Du kannst das ganze pinke Unicorn-Zeug nicht mehr sehen? Willkommen im Club. Egal wo man steht, vor dem Klopapier, dem Wurst- und Käseregal im Supermarkt oder der Eistheke. 2018 kommt das komplette Gegenteil – schwarz. Eis, Frozen Joghurt oder Getränke sind simple und einfach schwarz. Grund dafür ist die beinhaltete Holzkohle, die gut für Magen und Darm ist.

Vollgefuttert vom ganzen Kosten zog uns der Geruch von frisch gemahlenen Kaffeebohnen in die Nase und schon erwartete uns das nächste Highlight, eine 20 m lange Kaffee-und Teebar und die dazugehörige Genuss-Arena, wo wir unseren mit mehr als nur Liebe zubereiteten Cappuccino zu coolen Beats vom DJ wortwörtlich genossen. Auch das war nicht einfach „nur noch“ ein Kaffee, viel zu schön zum Trinken. Ich habe noch nie erlebt wie mir jemand meinen Kaffee mit so viel Detail, Liebe und Handwerk zubereitet – Latte Art der obersten Schule. In meinem zweiten Leben werde ich dann wohl Barista.

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